Aktuelles
Rückblick zum Vortrag vom 6. Juni 2026: Seltene Einblicke in die Welt der Q’ero
Am Samstag den 06. Juni 2026 lud die Dominik-Wörndl-Stiftung zu einem besonderen Vortrag in die Priental-Halle nach Aschau im Chiemgau ein.
Die Stiftung, die im Jahr 2022 vom Aschauer Unternehmer Wolfgang Wörndl gegründet worden ist, unterstützt regionale Organisationen und Einrichtungen, die sich in den Bereichen Unfallprävention, Rettung sowie dem Kinder- und Jugendsport einsetzen. Auch Vereine, die sich dem Schutz unserer heimischen Flora und Fauna verschrieben haben, werden finanziell gefördert.
Der Wirkungsbereich der Dominik-Wörndl-Stiftung beschränkt sich jedoch nicht nur auf den Chiemgau und unsere alpenländische Heimat; auch in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit mit indigenen Völkern des Globalen Südens ist die Stiftung mittlerweile tätig!
Seit letztem Jahr besteht eine Kooperation mit der Nación Q’ero, einer kleinen indigenen Volksgruppe in den östlichen Anden Perus.
Die „Q’ero“, die von der Wissenschaft nach aktuellen Erkenntnissen als letzte direkte Nachfahren der Inka betrachtet werden, leben in äußerst abgelegenen Dörfern im Hochland der schneebedeckten Cordillera Vilcanota auf Höhen bis zu 5000 m ü.M.
Letztes Jahr bereiste eine Abordnung der Dominik-Wörndl-Stiftung die Nación Q’ero, um den Grundstein für die künftige Kooperation zu legen und mögliche Projekte mit den Menschen vor Ort abzustimmen.
Aufgrund der äußerst prekären Ernährungssituation der Bevölkerung, die wiederum eine hohe Krankheits- und Sterblichkeitsrate vor allem unter den Kindern der Q’ero zur Folge hat, beauftragte und finanzierte die Stiftung im letzten Herbst den Bau von 20 Gewächshäusern.
In diesem Jahr erfolgte nun der Gegenbesuch.
Auf Einladung der Dominik-Wörndl-Stiftung berichtete am 06. Juni Wenceslao Quispe Huillca, Vertreter des 4600 Meter hochgelegenen Dorfes Qiqo von seinem täglichen harten Leben weit oben in den peruanischen Anden. Da Wenceslao noch nie zuvor seine Heimat verlassen hatte und nur wenige Q’ero bisher in Europa waren, bestand für das interessierte Publikum nun die Möglichkeit, aus erster Hand bis dahin einzigartige und seltene Einblicke in die Welt der Q’ero zu erlangen.
Übersetzt wurde der in Spanisch gehaltene Vortrag von Yenny Ramerth-Jara, die gemeinsam mit ihrem Mann Josef Ramerth den Verein Noqanchis-Zusammenstehen e.V. leitet. Der Verein ist mit seinem peruanischen Pendant Kuska Llank’asun Perú Partnerorganisation der Dominik-Wörndl-Stiftung und war maßgeblich an der Umsetzung des Gewächshaus-Projekts beteiligt.
Josef Ramerth informierte anschließend die Besucher über den erfolgreichen Abschluss des Projekts, von dem nun rd. 480 Einwohner der Gemeinden Qiqo und Japu langfristig profitieren!
Aufgrund der hohen Spendenbereitschaft der anwesenden Zuschauer und dem Verkauf kunsthandwerklicher Produkte aus Qiqo können auch zukünftig weitere Gewächshäuser gebaut werden.
In Verbindung mit dem Vortrag und als Abschluss des Gegenbesuchs wurde am nächsten Tag für alle Interessierten ein traditionelles Opferritual von Wenceslao auf der Kampenwand abgehalten.
Vor bayrischer Gebirgskulisse eröffnete sich den Teilnehmern ein weiterer kleiner Eindruck einer fremden Kultur vom anderen Ende der Welt!
Nachstehend einige Bilder dieser besonderen Veranstaltung:
Weitere Informationen zu unserer Entwicklungszusammenarbeit finden Sie unter www.noqanchis.org
Seltene Einblicke in die Welt der Q’ero am 6. Juni 2026
Nachdem David Huber in 2025 von der Reise nach Peru berichtet hatte, freuen wir uns, am 06.06 einen Gast aus der Naciòn Q’ero hier bei uns in Aschau begrüßen zu dürfen!
Einleitend wird uns Josef Ramerth von der Partnerorganisation Noqanchis-Zusammenstehen e.V. die andine Philosophie der Q’ero näher bringen, bevor Wenceslao Quispe Huillca aus dem entlegenen Dorf Qiqo uns dann exklusive Einblicke in das tägliche harte Leben hoch oben in der schneebedeckten Cordillera Vilcanota gewährt.
Sein Vortrag wird auf Spanisch gehalten und durch eine Dolmetscherin simultan übersetzt. Da Wenceslao noch nie zuvor seine Heimat verlassen hat und nur wenige Vertreter seines Volkes bisher außerhalb Perus in Erscheinung getreten sind, wird diese Veranstaltung bis dato so ziemlich einzigartig sein!
Beginn ist am 06.06.2026 um 19:00 Uhr in der Priental-Halle Aschau im Chiemgau. Einlass um 18:30 Uhr.
(Im Rahmen der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, traditionelle kunsthandwerkliche Produkte aus der Nación Q’ero zu erwerben)
Rückblick zum Vortrag und Reisebericht vom 21.11.2025
Am 21. November berichtete unser Stiftungsmitglied David Huber in einem öffentlichen Vortrag von seiner Reise zum Volk der „Q’ero“, die er gemeinsam mit dem Stifter Wolfgang Wörndl im Frühjahr 2025 unternommen hatte.
Bei der gut besuchten Veranstaltung in der Aschauer Prientalhalle wurde das interessierte Publikum über die Existenz und die geschichtlichen Hintergründe jener peruanischen Ureinwohner informiert, die heute als die letzten direkten Nachfahren der Inka gelten!
Umrahmt mit vielen bewegenden Bildern nahm David Huber die Zuhörer noch einmal mit durch die gebirgige Heimat dieses besonderen Anden-Volkes und schilderte in packenden Erzählungen von der abenteuerlichen Fahrt durch die Dörfer der Naciòn Q’ero – wie sich die indigene Volksgruppe in ihrer Gesamtheit auch bezeichnet. Den Besuchern eröffnete sich dadurch nicht nur die Lebensweise und Gebräuche der Q’ero, sondern auch die komplexen Schwierigkeiten, mit denen die Ureinwohner in unserer heutigen Zeit konfrontiert sind. Hierbei trat besonders die Arbeit der Dominik Wörndl Stiftung und ihrer Partnerorganisationen in den Vordergrund. Mit dem Verteilen von Infobroschüren und einem Spendenaufruf wurde der Abend sodann beschlossen.
Nachstehend ein paar Bilder der Veranstaltung
Vortrag und Reisebericht: Begegnung mit dem vergessenen Volk der Q’ero in Peru
Am 21. November um 19 Uhr findet in der Priental-Halle in Aschau ein Vortrag und Reisebericht mit dem Stiftungsmitglied David Huber statt. Der Eintritt ist frei.
Entwicklungszusammenarbeit Peru
Die Dominik-Wörndl-Stiftung unterstützt mit einer Fördersumme in Höhe von 23.000,- € die peruanische Partnerorganisation „Kuska Llank’asun Perú“ beim Bau von 20 Gewächshäusern in Qiqo.
Die Gemeinde in der Provinz Paucartambo (Region Cuzco) ist Teil der Nación Q’ero und liegt auf über 4.400 Metern ü. M. in der schneebedeckten Cordillera Vilcanota, der höchsten Gebirgskette im Südosten Perus. Aufgrund der Abgeschiedenheit und der dort vorherrschenden klimatischen Bedingungen ist die Ernährungslage in Qiqo prekär, weshalb viele Bewohner, insbesondere Kinder und schwangere Mütter an Mangelerscheinungen und Anämie leiden.
Mit Errichtung der Gewächshäuser wird in Zukunft der Anbau von nährstoffreichem Gemüse ganzjährig ermöglicht und dadurch die Ernährungslage, sowie der Gesundheitszustand der begünstigten Familien signifikant verbessert!

Der komplette Reisebericht kann HIER aufgerufen werden.
Und HIER findet man die Projektbeschreibung unserer Partnerorganisation zum Gewächshausprojekt
Dominik Wörndl Stiftung staatlich anerkannt
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